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Anlage von Blühstreifen / Blühflächen
- 2019 deutlich einfacher zu codieren -

Der Biotop-Fonds der Jägerschaft gibt Hinweise zur Aussaat und sponsert Saatgut

Rand-/Pufferstreifen an Feldrändern und Gewässern haben einen hohen Nutzen für die Tierwelt, das Landschaftsbild und unterstützen ein positives Image der Landwirtschaft. Darüber hinaus entschärfen sie die immer strengeren Abstandregelungen bei Pflanzenschutz und Düngung. Nachfolgend sind Möglichkeiten für die Codierung von Blühflächen und –streifen im Flächenantrag dargestellt, die sich deutlich vereinfacht haben und ohne größeres Sanktionsrisiko umgesetzt werden können:

1.) Hauptempfehlung- Saattermin ab Anfang Mai

a) Blüh- und Bejagungsschneiden, auch mehrjährig!!
an allen Feldkulturen jetzt ohne Ausmessen möglich
(früher nur an Mais, Code 177)
- Nur ankreuzen im Antrag `Fläche mit Biodiversitäts-/ Bejagungschneisen` erforderlich
- keine Vorgaben zu Saatzeit, Sattmischung, Bearbeitung, Umbruch!
- Düngung und Pflanzenschutz sind möglich
- Blühflächen auf 20 % der Fläche der Feldfrucht begrenzt
- Nicht als ökologische Vorrangfläche (Greening) anrechenbar
- Einmaliges Mulchen nach dem 30.06. bei mehrj. Anlage (auch hoch, ohne Bodenbewegung mögl.)

Damit wird die mehrjährige Anlage von Blühstreifen deutlich erleichtert (z.B. Beginn an Mais und Weiterführung an Getreide danach), evtl. sogar mit Teilbearbeitung, Teilnachsaat im Folgejahr. Mehrjährige Flächen bieten gerade für Wildtiere wertvolle Brut-und Setzhabitate. Getreideflächen werden von Bodenbrütern wie Fasan und Rebhuhn bevorzugt angenommen. Randstrukturen mit Blühpflanzen können dort als wichtige Insekten-Nahrungsquelle für die Küken dienen. Wir bitten Sie, reichlich von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

b) Honigbrache (einjährig)
- als ökologische Vorrangfläche (Greening) anrechenbar (Faktor 1,5)
- Ausmessen erforderlich
- Fest vorgegebene 10 Pflanzenarten in der Mischung
- Aussaat bis 31.5.möglich!
- Kein Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmittel

Wer eine unbürokratische Möglichkeit sucht ist mit den beiden o.a. Varianten gut beraten.

Geeignete Saatgutmischungen werden von dem Biotop-Fonds der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst finanziert und können bei folgenden Handelshäusern unter Angabe des Hegeringes, der Lage/Bezeichnung der Flächen und des Bewirtschafters (Verwendungsnachweis liegt bei Handelshäusern vor und werden dort ausgefüllt) bis auf Weiteres kostenlos abgeholt werden:

  • - RWG Bissel–Halenhorst, Bisseler Str. 2, 26197 Großenkneten
    - Meiners Saaten, Dorfstraße 10, 27243 Dünsen
    - RWG Hunte-Weser, Westtangente 10, 27777 Ganderkesee

Ein gewisser Anteil des Saatguts wird mit Regiosaat bestückt werden.
 
Diese Aktion wird mit Mitteln der Jagdsteuer vom Landkreis Oldenburg unterstützt.
 
Bitte nehmen Sie zahlreich an der Aktion teil. .

2.) Weitere Möglichkeiten der Anlage von Blühflächen
als ökologische Vorrangflächen anrechenbar, Ausmessen erforderlich, sehr frühe Saattermine!

  1. a) Feldrandstreifen (Faktor 1,5) dürfen nur mit einer maximalen Breite von 20 m angelegt werden. Diese Streifen sind entlang der landwirtschaftlichen Kultur anzulegen.
     
    b) Brachefläche (Faktor 1,0), hierfür gelten keine Größenbegrenzungen. Eine Mindestschlaggröße von 0,10 ha ist einzuhalten.
    Aussaat dieser Flächentypen bis 01.04. ansonsten Auflagen wie bei `Honigbrache`
     
    c) AUM-Maßnahmen: Aussaat bis 15.04., keine Düngung, keine Pflanzenschutzmittel
    einjähriger Blühstreifen (BS11), strukturierter Blühstreifen (BS12)
    mit 700 – 975 €/ha Förderung. Aber 5 ausgewählte Pflanzenarten, höhere Kontrolldichte,
    5 Jahre Verpflichtung, ein Jahr im Voraus beantragen und 380 € Abzug bei Anrechnung als ÖVF.
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